Arbeitsrecht

Kugelschreiber

Rechtsanwalt Bucher bearbeitet im wesentlichen Arbeitsrechtsmandate auf Arbeitgeberseite für kleine und mittlere Betriebe, Handwerksbetriebe sowie mittelständische Betriebe als auch Unternehmen mit mehreren Betrieben. Schwerpunkte seiner arbeitsrechtlichen Praxis sind:

Gestaltung, Verhandlung und Abschluss von Dienst- und Arbeitsverträgen

Fehler entstehen bereits im Rahmen der Anbahnung eines Arbeitsverhältnisses. Es kommt auf die richtige Anzeigenschaltung, Stellenbeschreibung, die Vorbereitung sowie das Führen eines Bewerbungsgesprächs an.

Die Gestaltung des Arbeitsvertrages sollte auf den Inhalt des konkret angebotenen Arbeitsplatzes zugeschnitten sein. Hierbei sollten Regelungen zur Vollzeit-/Teilzeitbeschäftigung, Befristung / Befristungsgrund, Grundvergütung / variable Vergütungsbestandteile, Firmenfahrzeug, Urlaubsregelungen, Nebentätigkeitsvereinbarungen, betrieblichen Altersversorgung oder Vereinbarungen eines nachvertraglichen Wettbewerbsverbots geprüft werden.

Pflichtverletzung / Vertragsänderung / Vertragsauflösung / Kündigungsschutz

Täglich müssen in der betrieblichen Praxis Entscheidungen getroffen werden, die sich auf den Inhalt oder Bestand eines Arbeitsverhältnisses auswirken. Im Rahmen vertraglicher Änderungen müssen Abwägungen vorgenommen werden zwischen der Erforderlichkeit einer Änderungskündigung oder einer Entscheidung mit Hilfe des Direktionsrechts.

Begangene Pflichtverletzungen werfen Fragen zur Kündigung eines Arbeitsverhältnisses oder Erforderlichkeit einer Abmahnung auf. Eine Abmahnung ist als weniger einschneidende Maßnahme im Verhältnis zur Kündigungserklärung, aber auch als notwendige Wirksamkeitsvoraussetzung einer Kündigung von Bedeutung.

Ein Arbeitsverhältnis kann einvernehmlich über Abwicklungs- und / oder Aufhebungsverträge und Gestaltungserklärungen/Kündigungen beendet werden. Bei einvernehmlichen Beendigungsverträgen sind Hinweispflichten und sozialrechtliche Regelungen zu beachten.

Kündigungen können bei Beachtung einer vertraglichen/tariflichen Kündigungsfrist ordentlich, aber bei Vorliegen eines wichtigen Grundes auch außerordentlich erklärt werden. Fristen und Begründungen sind zu beachten und zu prüfen. Von Bedeutung ist hierbei die Anwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes und die damit verbundene Frage nach dem Kündigungsgrund, ob nämlich eine betriebsbedingte, verhaltensbedingte oder der personenbedingte Kündigung auszusprechen ist.

Zur Geltendmachung der Unwirksamkeit einer Kündigung im Anwendungsbereich des Kündigungsschutzgesetzes ist die Einreichung einer fristgebundenen Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht zwingend erforderlich.

Sonderkündigungsschutz / Behindertenrecht

Besonderer Kündigungsschutz besteht bei Schwerbehinderung, ArbeitsrechtSchwangerschaft und Betriebsratszugehörigkeit.

Das Betriebsratsmitglied ist aufgrund seines Amts und seiner Stellung als Interessenvertreter der Arbeitnehmer besonders schutzwürdig. Entsprechende Regelungen finden sich im Betriebsverfassungsgesetz.

Kündigungen von Schwangeren/Müttern und Arbeitnehmerinnen / Arbeitnehmern, die Elternzeiten in Anspruch nehmen bedürfen vor ihrem Ausspruch einer Zustimmung bestimmter Ämter.

Die Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben sind im Sozialgesetzbuch IX geregelt. Zustimmungen zu Kündigungen jedweder Art sind beim zuständigen Integrationsamt zu beantragen.

Prozessführung und Prozessvertretung

Vor den Arbeitsgerichten darf jedermann als Partei auftreten. In Prozessen vor den Landesarbeitsgerichten und dem Bundesarbeitsgericht besteht Anwaltszwang. Dort können sich Prozessparteien auch von Verbänden und Gewerkschaften vertreten lassen.

Betriebsänderungen / Betriebsübergang

Geht ein Betrieb oder Betriebsteil durch Rechtsgeschäft auf einen anderen Inhaber über, so kann ein Betriebsübergang vorliegen. Rechte und Pflichten aus bestehenden Arbeitsverträgen gehen auf den Erwerber über.

Ob und in welchem Umfang kollektivrechtliche Regelungen wie Betriebsvereinbarungen oder im Arbeitsvertrag in Bezug genommene Tarifverträge fortgelten, muss geprüft werden.

Betriebsverfassungsrecht / Tarifrecht

Mitbestimmungs- und Beteiligungsrechte des Betriebsrats sind im Betriebsverfassungsgesetz geregelt. Diese betriebsverfassungsrechtlichen Bestimmungen sind in Betrieben zu beachten, in denen Betriebsräte bestehen.

Zur Bearbeitung gehört die Rechtsberatung im Zusammenhang mit einer Betriebsratswahl auch bei Gründung eines Betriebsrats, die Mitbestimmungs- und Beteiligungsrechte des Betriebsrats, insbesondere in sozialen, personellen und wirtschaftlichen Angelegenheiten.

Rechtsanwalt Bucher kann insbesondere auf Erfahrungen zurückgreifen bezüglich Verhandlungen von Sozialplan und Interessenausgleich sowie auf Verfahren in der Einigungsstelle, ebenso auf Praxis bei der Verhandlung von Firmentarifverträgen. Die hierbei erforderlichen Kenntnisse im Tarifrecht und Tarifvertragsrecht sind zwingend und abrufbar.

Arbeitsrecht – Leistungsübersicht:

 

Anwaltlicher Ansprechpartner:
Ulrich BucherRA Ulrich Bucher, Fachanwalt für Arbeitsrecht